Archiv für die Kategorie ‘Eventmanagement’

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Remember Events im Trend

10.10.08

Zur Zeit tauchen – wahrscheinlich vor allem in Personenkreisen mittleren Alters – immer wieder irgend welche „Remember Events“ auf. Remember dies und remember das – und alles mit einem recht guten Zulauf – beim ersten Mal. Das Remember Thema trifft die Menschen bei ihrem Bedürfnis, alte Freunde und Bekannte mal wieder zu sehen, sich mit ihnen zu unterhalten und etwas über ihr aktuelles Leben zu erfahren.

Für den Erfolg eines solchen Anlasses ist es kritisch, die Entwicklung der Zielgruppe in Betracht zu ziehen. Einfach den alten Anlass zu kopieren, z.B. den damaligen DJ im Original-Lokal auf die Kanzel holen, reicht vielleicht als Anziehungspunkt für einen ersten Event. Und bei der zweiten Durchführung bleiben die Leute dann zu Hause. Hier wird oft vergessen, dass die jeweiligen Menschen älter geworden sind. Sie haben Familie und wollen eher zusammen reden, als sich in wummernden Beats zu der Musik von damals räkeln. Das alles ist stellvertretend gemeint für ein Event-Konzept, das an der Zielgruppe vorbei geplant worden war.

Gleichzeitig können Remember Events auch nur in relativ grossen Abständen abgehalten werden. Man hat’s 10 oder 15 Jahre ohne die anderen Menschen von damals ausgehalten, dann will man sie jetzt wohl nicht jeden Monat treffen. Ein mal im Jahr, höchstens zwei Mal dürfte dem Rahmen einigermassen gerecht werden. Sprengt man dieses Mass, dann verliert sich das Interesse und die Menschen bleiben aus. Bescheidenheit zahlt sich hier auf jeden Fall aus.

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EDUVENTS – Events werden zum aktiven Erlebnis

13.09.07

dgy. Der kommende Megatrend auf dem Eventbereich heisst „EDUVENTS“. Wie, was, warum, etc.? Alle haben das satt, was zur Zeit geboten wird. Und diese neue Form wird eine Revolution im Erlebnisbereich werden…

Bei der Fülle an Einladungen, die einem wöchentlich und teilweise täglich in den Briefkasten und vor allem annonym per Email zugehen, reicht die Zeit schon lange nicht mehr, um alles zu besuchen. Man sucht sich das vielversprechendste heraus, meldet sich hier und da an und am Schluss besucht man dann allenfalls den Anlass, der einem im Augenblick am meisten zusagt. Zunehmend bleibt man auch einfach zu Hause, denn was ist es schon, dieser „Mega-Event im XY, mit dieser und jener Attraktion und kostenlosem Dings, etc.“?

Guckt man genauer hin, dann wird man oft feststellen, dass jeder noch so kreativ angepriesene Anlass eigentlich alter Wein in neuen Schläuchen ist – im besten Fall. Oft ist es so schlecht, dass es einem vorkommt, als ob die alte Verpackung nicht gewechselt sondern von Hand neu übermalt worden wäre. Was soll man dort? Das haben wir doch gesehen: Immer die selben Leute – wenigstens von der Art her, immer die selbe Musik, immer der gleiche Ablauf, immer das gleich stiere Programm wie immer – einfach unter einem neuen Namen. Langweilig – für Menschen, deren Erinnerungsvermögen eine Woche übersteigt.

Ähnlich verhält es sich mit Top-Anlässen: Immer grösser, grosszügiger, pompöser und ausgefallener. Gleichzeitig steigen damit die Erwartungen für eine zweite oder nächste Durchführung derart, dass ein Anbieter irgendwann schlicht den Aufwand nicht mehr treiben kann, um die Gäste noch zu überraschen. Dann hagelt’s Kommentare wie: „Naja, ich hätte mir schon vorgestellt, dass der Event den letzjährigen übertrifft…“ oder „Geh Du hin, kannst meine Karte haben. Ist wirklich imposant aber wenn man bereits zweim Mal dabei war, dann ist’s halt nicht mehr das selbe…“.

Nun stellt sich die Frage, was macht denn einen guten Event aus? Gibt es etwas echtes, etwas, das man veranstalten kann und die Menschen nachher nach Hause gehen, und wieder begeistert sind vom Erlebnis – auch wenn sie zum X-ten Mal eingeladen worden waren? Was kommt in Zukunft an Event-Formaten? Die gegenwärtige Repetier-Kopier-Event-Welle ist höchstens noch auf hohem Niveau auf dem absteigenden Ast. Immer häufiger bleiben beim gegenwärtigen Überangebot austauschbarer Anlässe die Gäste ganz oder teilweise aus. Wo hin verlagert sich die Gästeschar? Was wollen die Besucherinnen und Besucher überhaupt?

Echte Erlebnisse sind wohl der nächste Trend im Eventbusiness – aber was heisst das? Es wird sich weisen, welche Ausprägungen sich durchsetzen wird. Wir gehen davon aus, dass wir in absehbarer Zukunft weg kommen von klassischen „ich lass mich berieseln“-Event hin zu einem neuen Format, das wir hier „Eduvent“ nennen. Ein solcher Anlass zeichnet sich dadurch aus, dass die Gäste aktiv am Erlebnis teilnehmen, einen sichtbaren Beitrag leisten, nachher mehr wissen als vorher und es ihnen noch einfacher fällt und gemacht wird, Kontakte und Beziehungen initial zu knüpfen und nachhaltig zu entwickeln. Communities auf Real-Life-Basis, die in einem gemeinsamen Interessen-Content Wissen spielerisch und aktiv aufnehmen, bereichern und verbreiten. Eine Mischung zwischen Freizeiterlebnis, Lern- und Aktivitätenerlebnis, Beziehungs- und Freundschafts-Generator-Netzwerk. Ein Erlebnis, das man nicht besucht sondern an dem man aktiv teilnimmt, einen Beitrag leistet, etwas weitergibt, etwas mitbekommt, sich einbringt und vom gemeinsam geschaffenen profitiert.

Dieser Trend ist noch nicht sichtbar am Markt, doch er wird in absehbarer Zeit auftauchen. Die Tage bisheriger Formen des Zeitvertreibs sind gezählt. Die Zukunft gehört den EDUVENTS.

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Gästebedürfnisse der Zukunft – Ihre Meinung?

25.08.06

Dass sich Events verändern werden, steht fest. Die Frage ist nun, in welche Richtung wird es gehen, welche verschiedenen Trends gibt es, welche setzen sich durch und welche ebben rasch wieder ab…

Was ist Ihr Bedürfnis? Was erwarten Sie von Events, was muss für welchen Preis geboten werden, wann ist VIP nicht nur Fassade, etc. Ich freue mich, wenn Sie hier Ihre Notiz hinterlassen…

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Konzerte als Events

16.08.06

Konzerte von lokalen Bands – nach Möglichkeit eingebettet in einen Gastroevent – sind Anlässe, die noch richtig Substanz haben. Ein überschaubares Publikum, die Band trinkt mit den Gästen nach dem Gig noch ein Glas oder auch zwei und lässt sich quasi anfassen. Illusion? Heute Abend im Fiori in Baden spielte Murto (ex Subsonic) mit ihrer Band live und zum Anfassen in der Badener Altstadt. Und sie kamen alle. Für Veranstalter und Band ein gelungener Abend. Allerdings war für die Band kommerziell wohl nur wenig drin. Hmmm, so schön wie’s ist, kanns das auf die Dauer sein? Verflucht, was ist das richtige Konzept?

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Dachevent Street-Parade Zürich

12.08.06

dgy. Dieses Wochenende (12.8.2006) finden in Zürich – wie jedes Jahr – die Streetparade statt. Diese Megaveranstaltung mit ihrem vielfältigen Detailprogramm lockt wieder zig-tausend Menschen – als Zuschauer oder aktive Mitgestalter – in die Schweizer Metropole. Und wie jedes Jahr werden die Veranstalter hinterher wohl einen neuen Besucherrekord bekannt geben. Erstaunlich eigentlich, denn für diesen Anlass – wie schon für das Stones-Konzert vor einer Woche – steht die Frage der Substanz im Raum.

Riesenanlässe kommen einem unter den bekannten Rahmenbedingungen ein wenig vor wie die Wirtschaft im Industriezeitalter: Wenige Anbieter und ein gegantischer Nachfrageüberhang. Bei der Menge an Leuten und den organisierten Events ist zu hoffen, dass dem so ist, denn sonst gehen einige Veranstalter pleite vom Platz.

Das Angebot ist geprägt von einigen Giga-Anlässen (z.B. die traditionelle Energy – dieses Jahr in der Maag Event Hall). Was bewegt die Gäste, zu solch einem Massenauflauf zu pilgern, wo der und die Einzelne völlig untergeht. Ist es wirklich diese Annonymität, welche die auf Egotrip und Auffallen gestylten Menschen suchen? Das passt doch irgendwie wirklich nicht zusammen. Da ist die Party eine richtig Commodity (Einheitsprodukt zu Marktpreis). Wo sind die attraktiven kleinen Events, die einem in Erinnerung bleiben, wenn man am Tag danach in irgend einem Bett (hoffentlich im richtigen) erwacht? Klar ist’s eine Budgetfrage – aber wenn so viele Menschen nach Zürich pilgern, dann muss es doch auch einen Markt für was wirklich hochwertiges mit einem Mega-Erlebnis-Faktor oder mindestens einem mächtigen Erinnerungswert geben?

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Wert von Unterhaltung (und Events)

07.08.06

Am Sonntag, 6.8.2006 schreibt die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) nach dem Konzert der Rolling Stones auf dem Militärflughafen von Zürich – unter dem Titel „Verliert Unterhaltung an wert, muss sie mehr Publikum finden“ – dass „Erlebnis“ zur Commodity wird. Das gilt so wohl für Musik, die bei I-Tunes 1.50 Franken pro Titel und 15 Franken pro Album kostet, wie auch für Events. Auch dort geht es nur noch darum, die Massen anzuziehen, denn mit einem kleinen Kreis an Gästen lässt sich bei dem Einheitsbreit von „Möchtegern-Erlebnis“ nur noch über gigantomanische Aufläufe riesiger Menschenmassen Geld verdienen. Ja Geld verdienen, denn wenn man nicht gerade seinen engsten Freundeskreis zu Gast hat, dann muss man ja auch die Kosten (plus etwas darüber hinaus) für sich einstreichen können.

Es fragt sich da, ob nun die Gäste oder das vermeindliche Erlebnis an solchen Events die Commodity (Einheitsware mit Marktpreis) ist. Beim Stones-Konzert in Dübendorf (der Autor dieser Zeilen war selbst dort), war es wohl eher so, dass die Gäste zur Einheitsware wurden. Das Erlebnis „Rolling Stones – A Bigger Bang“ war wohl vom Bühnenbild her überwältigend, die Show der Personen allerdings wäre auf CD genau so gut rübergekommen. Klar sieht man Jagger und Co. nicht jeden Tag irgendwo auf der Zürcher Bahnhofstrasse. Nur – an einem Konzert mit 65′000 Besuchern – können wohl höchstens die Menschen in den vordersten 10 Reihen am Konzert wirklich sagen: „Ich hab Kieth Richards live gesehen“. Die restlichen 62′873 Personen haben ihn – erkennbar – höchstens auf den Grossleinwänden eindeutig erkannt.

Was hat das nun mit Event-Management und Event-Erlebnissen zu tun? Offenbar sind die Menschen nicht mehr bereit, für einheitliche Events ohne speziellen Inhalt mehr als die üblichen 15 Franken zu bezahlen. Klar, die Stones haben mindestens 160 Franken pro Person allein für das Ticket gekostet, aber da waren eben auch die Stones präsent. Wer von den aktuellen Event-Veranstaltern kann das von sich denn überhaut noch sagen? Aber jetzt Schluss mit Kritik. Die Frage sthet doch im Raum: Was muss ein Event bieten, damit jemand 150 Franken für einen erlebnisreichen Abend ausgibt und am Ende nach Hause fährt und sich sagt: „Das war ja der Hammer, dieses Geld habe ich prächtig investiert, da will ich wieder mal dabei sein.“ Es scheint die grosse Herausforderung der Veranstalter zu werden, ihre Anlässe wieder zu effektiven Erlebnissen zu machen, ihre Gäste wieder zu begeistern und das in einer Art und weise, dass es nicht so einfach durch die Konkurrenz kopierbar sein wird. Nur – wie soll das funktionieren? Wie sieht es da mit der Beziehung zu den Gästen und unter den Gästen aus? Gibt es ein Erlebnis, dass im kleinen Rahmen den besuchenden 150 Franken oder sogar 250 Franken wert ist? So schaffen es z.B. Swingerclubs für ein Besucher-Paar gegen 200 Franken zu verlangen (und zu erhalten). Welche Leistung dahinter steckt, braucht keine weitere Erleuterung. Oder auch exklusive Sercice-Clubs und geschlossenen Gesellschaften mit speziellen Vorlieben schaffen es noch, überdurchschnittliche Preise für den Besuch ihrer Events durchzusetzen.

Bei dieser Betrachtung kriegt der vorgängige Artiel rund um den „Einheitsbrei Events“ verstärkt an Substanz. Es bleibt abzuwarten, was die Veranstaltungsbrache zukünfitg an Substanz ins Feld zu führen vermag. Mit dem bisher gezeigten geht es auf jeden Fall nicht mehr lang erfolgreich weiter: Alles zu vergleichbar, zu austauschbar und zu sehr Commodity.

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Events – Inhalt abhängig vom Alter der Zielgruppe

05.08.06

Jeder Mensch macht bekanntlich verschiedene Phasen durch in seinem Leben. Zwar fühlt man sich selbst über die Zeit hinweg ziemlich ähnlich, doch die Bedürfnisse verändern sich deutlich. War man von 16 bis knapp 25 noch primär von Riesenparties mit dröhnend lauter Musik begeistert, so schwenkte die ab ca. 25 Altersjahren langsam um. Qualitative Anforderungen begannen in den Vordergrund zu treten. Und mit steigenden Alter nimmt das Lärmpegel-Bedürfnis und die Gedränge-Toleranz deutlich ab. War man erst mal 30, geht der Zeitvertreib raus aus den Party-Locations und hinein in Lounges und Bars. Nicht dass jüngere Menschen diese Form der Unterhaltung verschmähen würden. Bei den Menschen ab etwa 30 ist’s dann halt so, dass sie nach dem Lounge-Besuch mehrheitlich den Abend abbrechen. Tendenziell geht man ab einem bestimmten Alter auch früher weg und entsprechende früher heim.

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Event Overdose?

01.08.06

Unglaublich wie viele Möglichkeiten man mitlerweile hat, sich an einem Freitag Abend die Nacht um die Ohren zu schlagen. Wie schafft es jede einzelne Veranstaltung, genügend Leute anzuziehen, um nur schon die Kosten einzuspielen – und überhaupt, ich frage mich:

  • Wer geht überhaupt noch zu solchen Events – ist ja eh immer das selbe, auch wenn einem dauernd irgendwelche Innovation versprochen wird?
  • Was ist wohl die Gegenbewegung dazu, dass heute ein schieres Übermass an Events stattfindet – bleiben die Leute zukünftig wieder mehr zu Hause?
  • Was will ich eigentlich, wenn ich weg gehe, reicht es, einfach unter die Leute zu kommen oder muss da mehr sein?

Wie stehen Sie dazu?

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Empfang an Events findet garnicht statt!

31.07.06

Wann haben Sie sich an einem Event zum letzten Mal richtig willkommen gefühlt? Kennen Sie das, da kommen Sie bei einer Veranstaltung als Gast an, versuchen dann krampfhaft zu Ihrem Namenschild zu kommen und im besten Fall sind genügend Garderobenplätze vorhanden, um Mantel und allenfalls Gepäck zu deponieren.

Welche Erfahrungen haben Sie privat und / oder geschäftliche mit dem Empfang an Events gemacht? Neben den abschreckenden Beispielen freuen wir uns natürlich über positive Empfehlungen, wo man etwas von den Veranstaltern lernen kann.