Archiv für die Kategorie ‘Gastronomie’

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Spektakuläre Locations: Roof Top Bar at THE DOME, Bangkok

19.10.07

Ein absolutes Must See: Die Roof Top Bar auf dem zweithöchsten Gebäude Bangkoks. Im 64. Stock des State Tower findet sich dieses – bereits mehrfach in der internationalen Design-Presse gepriesene – super Ding. Aussicht über die gesamte Stadt, der wohl einzige, lärmmässig einigermassen ruhige Ort im Freien in dieser pulsierenden Metropole, aufregendes Desig und spektakuläre Lage. So etwas gibts im ganzen Rest der Welt nicht zu erleben.

Websit: www.thedomebkk.com

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Cool Locations: Tapas Bar, Lounge, Club @ Bangkok

18.10.07

dgy. Wer es etwas weniger designig, dafür um so stimmungsvoller mag, der ist im Tapas an der Silom Soi 4 im Tapas bestens aufgehoben. Gemischtes Publikum von International über Schwul zu ganz normal trifft sich in dieser zweistöckigen Lounge-Bar.

  • Draussen sitzen und dad bunt gemischte Kommen und Gehen beobachten in gemütlichen Korbsesseln  (die Silom Soi 4 ist der bekannteste Schwulentreffpunkt in Bangkok mit all seinen schrillen Figuren).
  • 100 Bath Cover Charge
  • ab ca. 22h – 23h geht’s richtig ab.
  • Parterre eher loungemässig, getanzt wird, wo Platz ist.
  • 1. Stock mit Bar und Tanz.
  • Drink-Preise moderat (ca. 130 Bath für ein Jack’n'Coke oder Gin Tonic)
  • Bunt durchmischtes Publikum, auch ausgezeichnet für tolerante Heteros geeignet.
  • etc.

Einfach ein grossartiger Ort, einen Abend zu Ende zu feiern.

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Cool Locations: Pathumwan Princess Hotel, Bangkok

14.10.07

dgy. Sollten Sie mal nach Bangkok fliegen und dort eine ideale Unterkunft suchen? Das Pathumwan Princess Hote (http://www.pprincess.com) ist eine perfekte Bleibe für eine mehrtätigen Aufenthalt in dieser Stadt:

  • Super zentral gelegen als idealer Ausgangsolrt für die Erkundung der Stadt.
  • Direkt über dem MBK-Shopping-Center, in der Fussmarsch-Nachbarschaft des Siam Paragon, Siam Center, Siam Discovery Center und Siam Square – Shopping vom Feinsten.
  • Direkt durch das MBK-Shopping-Center verbunden mit der Hochbahnstation „National Stadium“ für rasche Verbindungen in die ganze Stadt, ohne dem Verkehrschaos zu erliegen.
  • Grösster Hotelpool der Stadt mit erholsamer Pool-Anlage im 8. Stock.
  • Hochwertiges, grosses, modernes und öffentliches Fitnesscenter in House (Nutzung in der Regel im Zimmerpreis enthalten) .
  • Fantastischer Spa mit einer riesigen Auswahl an Massagen und Wellness-Packages zu vernünftigen Preisen.
  • Frühstück am Pool möglich für ca. 300 Bath pro Person (bei ExecuPlus Suiten bereits im Preis enthalten).
  • Koreanisches und italienisches Restaurant, Hotelbar mit Live-Band.
  • etc.

Schlicht die perfekte Art, in Bangkok einen Aufenthalt zu geniessen. Preis und Leistung stimmt in jeder Hinsicht. Viel Spass beim Geniessen dieser fantastischen Stadt.

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WOW Location : Restaurant Zur Post, Kappel am Albis

09.10.06

dgy. Einen Kaffee trinken, bevor’s zu den Hochzeitsfeierlichkeiten geht… Ok, „Zur Post“ ist gleich hier und liebt am Weg, da gehen wir rein. So kommt man unversehen zu einem kleinen Leckerbissen an einem durchzogenen Samstag Nachmittag, mitten in der Pampa zwischen Zürich und Zug: Restaurant Zur Post, Kappel am Albis.

Das urchige Ambiente lädt zum verweilen ein (wer’s mag) und es macht Spass, zu beobachten, was abgeht. Die einfache Gaststätte wartet mit einer Fülle von Post-Accessoirs auf, die systematisch einen roten Faden ins Erscheinungsbild geben. Ein hervorragendes, wenn auch einfaches Beispiel von konsequenter Umsetzung eines Corporate Identity. Alles in Gelb, alles von der Post, alles witzig gestylt.

Zur Post 05 Zur Post 04

Zur Post 02 Zur Post 01

Spannend ist auch die Bedienung – wahrscheinlich der Chef persönlich. Mit der Mine des klassischen Postbeamten hinter dem Schalter (selten am Lachen), bedient er seine Gäste. Sehr kompetent und zuvorkommend – aber eben – nicht am Lachen. Es lohnt sich auf jeden Fall, beim Vorbeifahren hier einzukehren und es sich selbst anzusehen. Die Website ist erreichbar unter:

www.wirtschaftpostkappel.ch

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Dachevent Street-Parade Zürich

12.08.06

dgy. Dieses Wochenende (12.8.2006) finden in Zürich – wie jedes Jahr – die Streetparade statt. Diese Megaveranstaltung mit ihrem vielfältigen Detailprogramm lockt wieder zig-tausend Menschen – als Zuschauer oder aktive Mitgestalter – in die Schweizer Metropole. Und wie jedes Jahr werden die Veranstalter hinterher wohl einen neuen Besucherrekord bekannt geben. Erstaunlich eigentlich, denn für diesen Anlass – wie schon für das Stones-Konzert vor einer Woche – steht die Frage der Substanz im Raum.

Riesenanlässe kommen einem unter den bekannten Rahmenbedingungen ein wenig vor wie die Wirtschaft im Industriezeitalter: Wenige Anbieter und ein gegantischer Nachfrageüberhang. Bei der Menge an Leuten und den organisierten Events ist zu hoffen, dass dem so ist, denn sonst gehen einige Veranstalter pleite vom Platz.

Das Angebot ist geprägt von einigen Giga-Anlässen (z.B. die traditionelle Energy – dieses Jahr in der Maag Event Hall). Was bewegt die Gäste, zu solch einem Massenauflauf zu pilgern, wo der und die Einzelne völlig untergeht. Ist es wirklich diese Annonymität, welche die auf Egotrip und Auffallen gestylten Menschen suchen? Das passt doch irgendwie wirklich nicht zusammen. Da ist die Party eine richtig Commodity (Einheitsprodukt zu Marktpreis). Wo sind die attraktiven kleinen Events, die einem in Erinnerung bleiben, wenn man am Tag danach in irgend einem Bett (hoffentlich im richtigen) erwacht? Klar ist’s eine Budgetfrage – aber wenn so viele Menschen nach Zürich pilgern, dann muss es doch auch einen Markt für was wirklich hochwertiges mit einem Mega-Erlebnis-Faktor oder mindestens einem mächtigen Erinnerungswert geben?

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Wert von Unterhaltung (und Events)

07.08.06

Am Sonntag, 6.8.2006 schreibt die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) nach dem Konzert der Rolling Stones auf dem Militärflughafen von Zürich – unter dem Titel „Verliert Unterhaltung an wert, muss sie mehr Publikum finden“ – dass „Erlebnis“ zur Commodity wird. Das gilt so wohl für Musik, die bei I-Tunes 1.50 Franken pro Titel und 15 Franken pro Album kostet, wie auch für Events. Auch dort geht es nur noch darum, die Massen anzuziehen, denn mit einem kleinen Kreis an Gästen lässt sich bei dem Einheitsbreit von „Möchtegern-Erlebnis“ nur noch über gigantomanische Aufläufe riesiger Menschenmassen Geld verdienen. Ja Geld verdienen, denn wenn man nicht gerade seinen engsten Freundeskreis zu Gast hat, dann muss man ja auch die Kosten (plus etwas darüber hinaus) für sich einstreichen können.

Es fragt sich da, ob nun die Gäste oder das vermeindliche Erlebnis an solchen Events die Commodity (Einheitsware mit Marktpreis) ist. Beim Stones-Konzert in Dübendorf (der Autor dieser Zeilen war selbst dort), war es wohl eher so, dass die Gäste zur Einheitsware wurden. Das Erlebnis „Rolling Stones – A Bigger Bang“ war wohl vom Bühnenbild her überwältigend, die Show der Personen allerdings wäre auf CD genau so gut rübergekommen. Klar sieht man Jagger und Co. nicht jeden Tag irgendwo auf der Zürcher Bahnhofstrasse. Nur – an einem Konzert mit 65′000 Besuchern – können wohl höchstens die Menschen in den vordersten 10 Reihen am Konzert wirklich sagen: „Ich hab Kieth Richards live gesehen“. Die restlichen 62′873 Personen haben ihn – erkennbar – höchstens auf den Grossleinwänden eindeutig erkannt.

Was hat das nun mit Event-Management und Event-Erlebnissen zu tun? Offenbar sind die Menschen nicht mehr bereit, für einheitliche Events ohne speziellen Inhalt mehr als die üblichen 15 Franken zu bezahlen. Klar, die Stones haben mindestens 160 Franken pro Person allein für das Ticket gekostet, aber da waren eben auch die Stones präsent. Wer von den aktuellen Event-Veranstaltern kann das von sich denn überhaut noch sagen? Aber jetzt Schluss mit Kritik. Die Frage sthet doch im Raum: Was muss ein Event bieten, damit jemand 150 Franken für einen erlebnisreichen Abend ausgibt und am Ende nach Hause fährt und sich sagt: „Das war ja der Hammer, dieses Geld habe ich prächtig investiert, da will ich wieder mal dabei sein.“ Es scheint die grosse Herausforderung der Veranstalter zu werden, ihre Anlässe wieder zu effektiven Erlebnissen zu machen, ihre Gäste wieder zu begeistern und das in einer Art und weise, dass es nicht so einfach durch die Konkurrenz kopierbar sein wird. Nur – wie soll das funktionieren? Wie sieht es da mit der Beziehung zu den Gästen und unter den Gästen aus? Gibt es ein Erlebnis, dass im kleinen Rahmen den besuchenden 150 Franken oder sogar 250 Franken wert ist? So schaffen es z.B. Swingerclubs für ein Besucher-Paar gegen 200 Franken zu verlangen (und zu erhalten). Welche Leistung dahinter steckt, braucht keine weitere Erleuterung. Oder auch exklusive Sercice-Clubs und geschlossenen Gesellschaften mit speziellen Vorlieben schaffen es noch, überdurchschnittliche Preise für den Besuch ihrer Events durchzusetzen.

Bei dieser Betrachtung kriegt der vorgängige Artiel rund um den „Einheitsbrei Events“ verstärkt an Substanz. Es bleibt abzuwarten, was die Veranstaltungsbrache zukünfitg an Substanz ins Feld zu führen vermag. Mit dem bisher gezeigten geht es auf jeden Fall nicht mehr lang erfolgreich weiter: Alles zu vergleichbar, zu austauschbar und zu sehr Commodity.